Waschstrasse

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Genau, wie wir Menschen, brauchen auch Fahrzeuge regelmäßig eine Dusche. Diesen Zweck erfüllt die Waschanlage. Hier werden vor allem Autos gereinigt, Lkw-s, Züge, Busse und Fahrräder können aber auch wieder zum glänzen gebracht werden. Eine besondere Variante ist die Reifenwaschanlage, die meistens für den Baustelleneinsatz vorgesehen ist.

Man unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Arten von automatischen Autowaschanlagen: Portalwaschanlagen und Autowaschstraßen. In einer Portalwaschanlage muss der Kunde das Fahrzeug vor dem Beginn des Waschprogramms verlassen. Die Reinigungsbürsten bewegen sich selbstständig über das Auto. Der Kunde kann das gewünschte Reinigungsprogramm selbst wählen. Im Selbstbedienungsbetrieb kommen Lochkarten, Magnetkarten, Chipkarten oder Wertmünzen zur Anwendung. Heutzutage muss der Kunde meistens einen Ziffercode erwerben, den er am Steuergerät der Waschanlage eintippt. Diese Art der Waschprogrammeingabe bieten immer mehr Waschanlagen an.
In einer Autowaschstrasse durchläuft das Auto auf einem Förderband eine Art Tunnel. Die Reinigungsbürsten sind ortsfest und bewegen sich nur vertikal oder horizontal. Neuere Anlagen sind mit Lineare Bürstenportalen ausgestattet, die dem Fahrzeug bis zu 1,5m folgen um eine gründliche Front bzw. Heckreinigung zu gewährleisten. Die Kapazität einer Autowaschanlage ist wesentlich höher, als die einer Portalwaschanlage. Autowaschanlagen haben auch den Vorteil, dass das Auto vom Kunden nicht verlassen werden muss und die Wäsche unabhängig vom gewählten Programm immer gleich lange dauert.

Waschvorgang einer mechanischen Waschstraße

Ein Sensor ermittelt die Fahrzeugabmessungen und auf Wunsch wird das Fahrzeug mit Hilfe eines Hochdruckbogens, der dem Fahrzeug folgt, vorgewaschen. Dies ist bei textilem Waschmaterial notwendig. In älteren Anlagen wird das Auto während der Hauptwäsche von rotierenden Bürsten gereinigt, die sich um oder über das Fahrzeug bewegen. Moderne Anlagen sind mit beweglichen Textilstreifen versehen. Die Felgen werden oftmals von speziellen rotierenden Bürsten gereinigt. Je nachdem welcher Waschprogramm gewählt wurde, kann das Auto nun mit einer Wachsbehandlung oder Unterbodenkonservierung versehen werden, die vor Umwlteinflüssen schützen. Dann folgt der Trocknungsvorgang. Dieser wird von einem Gebläse durchgeführt, der sich über das Fahrzeug bewegt und die Karosserie trocknet. In modernen Waschstraßen kommen auch Textilmitter zum Einsatz. Diese wischen nach der Gebläsetrocknung die restlichen Wassertropfen weg und bewirken so einen deutlich höheren Glanzgrad.
Die erste vollautomatische Waschanlage wurde 1963 von Franz Christ gebaut. Sie bildet die Grundlage für die heutige Technik.

Auf die Anweisungen des Personals sollte unbedingt geachtet werden, um Beschädigungen am Fahrzeug zu minimieren.
Selbstverschuldete kleinere Beschädigungen lassen sich am Auto auch selbst reparieren.

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